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In de natuur

Maandag 28 november 2011 door Nanni en Frans

Op bezoek bij Devi in Naturzoo Rheine


Maandag 28 november 2011. Van bezoeken aan de dierentuin in Berlijn kennen we Devi. Devi is een jonge lippenberin, een speels dier dat het in Berlijn met een klein, stenig verblijf, zonder enrichment moest doen. Het was geen fijn gezicht zo'n aansprekend jong en speels dier - een échte dierentuinprinses! - in zo'n kleine woestenij te zien, waar voor haar weinig of niets te beleven viel.

Op 28 september is haar leven echter ten goede gekeerd. Van Berlijn verhuisde ze naar de Naturzoo in Rheine, waar ze een groot verblijf van 3000 m2, met een heuvel, gras, stenen, een riviertje met waterval én speelmogelijkheden te over deelt met twee soortgenoten.

Inmiddels is ze geacclimatiseerd en gewend. Ze heeft een goed contact met Franz, een mannelijke soortgenoot. Tijd om met twee vriendinnen eens een bezoekje aan Rheine te brengen. De Naturzoo ligt slechts anderhalf uur sporen van mijn woonplaats, dus waarom niet.

Op bezoek bij Devi in Naturzoo Rheine, 28 november 2011

Op de website van Naturzoo Rheine is over Devi het volgende te lezen:

"Es sind wieder drei: Neue Lippenbärin eingetroffen!

Eine neue Tierpersönlichkeit hat Einzug gehalten: Am 28. September traf aus dem Zoo Berlin die dreijährige Lippenbärin Devi ein. Die ersten Tage verbrachte sie im Bären-Haus, um sich an ihr neues Zuhause und die Pfleger zu gewöhnen. Hier machte sie auch Bekanntschaft mit ihren Artgenossen Franz und Kama. Mittlerweile hat sie auch die Aussenanlage erkundet, und nun wird sie für die Zoobesucher regelmässig zu sehen sein.

Eigentlich sah es nach dem Tod von Myrthe, die im April des Jahres an einer Lungenentzündung starb, nicht so aus, dass eine weitere Lippenbärin nach Rheine kommen würde. Immerhin gelang es, Bär Franz mit der chronisch 'männerfeindlichen' Kama gemeinschaftlich im Aussengehege zu präsentieren. Allerdings konnte man nicht davon sprechen, dass die Tiere wirklich eine Form von Gemeinsamkeit entwickelten. Man ging sich aus dem Weg, mehr noch: Kama hielt Franz energisch auf Abstand.

So fiel die Antwort auf die Anfrage des Zoo Berlin, der ein neues Zuhause für seine dort im Jahr 2008 geborene junge Bärin suchte, ob man denn Devi übernehmen möchte, natürlich positiv aus. Immerhin stand so in Aussicht, dass man mit diesem jungen Weibchen und Franz wieder ein harmonisches Paar etablieren könnte. Und tatsächlich scheinen die beiden aneinander Gefallen zu finden.

Damit sollte es wieder möglich sein, zwei noch jugendliche, aktive Bären in wirklicher Gemeinsamkeit zu halten, während Kama ruhig ihrem selbstgewählten Single-Dasein nachgehen kann. Platz für alle ist in der grosszügigen, im Jahr 2009 eröffneten Bären-Anlage allemal."

FotoserieEen impressie van Naturzoo Rheine
Een fotoserie van 54 beelden (opent in een nieuw venster).

Het onderstaande verslag in het Duits is gemaakt door één van de vriendinnen waarmee ik de Naturzoo Rheine bezocht. Aan haar beeldende verhaal is eigenlijk niets toe te voegen, vandaar dat ik het hieronder woordelijk weergeef.

Wir hatten einen traumhaft schönen Tag im Zoo. Es fing schon mit dem Traumwetter an. Sonne pur, blauer Himmel, empfindlich kühl. Doch das tat unserer Freude keinen Abbruch.

Pünktlich um 10.00 Uhr trafen wir uns vor dem Zoo. Der Zoo liegt ausserhalb der Stadt, ich würde sagen, er liegt in einem Erholungsgebiet. Hinter dem Zoo befindet sich eine Saline, also gute Luft garantiert. Dann gibt es dort noch ein ehemaliges Kloster namens Gottes Segen. Das ganze Ambiente war sehr einladend. Der Weg vom Parkplatz zum Zoo hiess Storchenweg. Er war 'gepflastert' mit Storchenfüssen aus Bronze.

Op bezoek bij Devi in Naturzoo Rheine, 28 november 2011

Op bezoek bij Devi in Naturzoo Rheine, 28 november 2011

Unser Weg war ja Devi. Doch bis dahin tangierten wir noch etliche Zootiere. Zuerst waren wir beim Streichelzoo; die Mümmelmänner und -frauen waren einfach zu putzig. Turteltauben saßen auf dem Dach in grosser Anzahl. Ponys waren dahinter zu sehen, doch nahmen sie keine Notiz von uns.

Op bezoek bij Devi in Naturzoo Rheine, 28 november 2011

Wir drehten nach rechts und waren plötzlich im Wohnzimmer des Tigers angekommen. Er lag vor der grossen Scheibe und schlief. Ab und an ging ein Augenlid nach oben, doch wir interessierten ihn nicht. Der Tiger hat vor einiger Zeit seine Gefährtin aufgrund starker Thrombose verloren. Das war auf einem neben der Scheibe angebrachten Hinweisschild zu lesen. Die Überlegungen der Zooleitung waren auch aufgegliedert. Entweder ein anderes Weibchen zum Tiger (was wohl nicht so einfach sein soll), oder ein neues Paar. Doch dann müsste der alte Tiger weichen. Drücken wir ihm die Daumen, dass das Richtige zu seinem Wohle geschieht.

Hieronder volgt het bericht over de dood van tijgerin Sali op de website van de dierentuin. Het is interessant te zien hoe betrokken de Naturzoo Rheine over haar dieren schrijft:

"Die Ursache des Tods der Tigerin Sali im NaturZoo Rheine beschäftigte viele Tierfreunde und natürlich auch die Zoomitarbeiter sowie die betreuenden Tierärzte Dr. Aloys von Buchholz und Dr. Barbara Dyckhoff-Karki.

Das Institut für Veterinärpathologie der Universität Giessen, wo die Untersuchung des toten Tieres durchgeführt wurde, legte gestern den Abschlussbericht vor. Demnach verursachte eine Thrombose eine Zerstörung des Rückenmarks im Halswirbelbereich, was zur Lähmung und schliesslich zum Tod geführt hat. Der Auslöser für die Thrombose bleibt unbekannt. Es handelt sich also um einen Einzelfall, der zumindest keine Sorgen aufkommen lässt, dass auch Tiger-Kater Batu erkrankt.

Die Koordinatoren des europäischen Erhaltungszuchtprogramms (EEP) für Sumatra-Tiger bemühen sich derweil Vorschläge für die weitere Tiger-Haltung in Rheine zu erarbeiten. Dies ist nicht einfach, da es mehr männliche als weibliche Sumatra-Tiger gibt."

Op bezoek bij Devi in Naturzoo Rheine, 28 november 2011

Gerade, als wir gehen wollten, hörten wir ein lautes Geklapper. Wir sahen nach oben und entdeckten in einem hohen Baum über dem Tigergehege 2 Störche. Um diese Zeit? Wir wunderten uns schon sehr.

Op bezoek bij Devi in Naturzoo Rheine, 28 november 2011

Doch später stellten wir fest, dass dieses Gelände ein Storchenreservat beherbergt. Wenigstens 30 Störche waren auf einer grossen Wiese. Davor war eine Voliere mit Schwarzstörchen und Abdimstörchen. Man kann sie gut voneinander unterscheiden. Die Schwarzstörche haben einen roten Schnabel, die Abdimstörche einen dunkelgrauen.

Op bezoek bij Devi in Naturzoo Rheine, 28 november 2011

Wir zogen vorbei an Schneeeulen und Uhus. Sie liessen sich bereitwillig von Frans fotografieren und setzten sich sogar in Positur dafür! Desweiteren begegneten uns Pfauen. Streckenweise konnten wir durch die Gehege laufen. Nicht nur für Kinder war alles sehr gut erklärt. Es waren lange Bretter an den Gehegen angebracht. Diese wiederum waren mit Lehrstoff der jeweiligen Tierart gefüllt. Einen Deckel musste man hochschieben, um es lesen zu können. Das fanden wir drei sehr gut.

Unterwegs trafen wir Besucher mit ihren Hunden, wo ist sowas schon erlaubt? Am Seehundebecken trafen wir sie wieder. Die Tiere wurden gerade gefüttert. Alles lief geräuml;uschlos ab. Ein neues Tier war heute der Gruppe zugeführt worden, es hielt sich ein bisschen abseits.

Over de nieuwe zeehond vond ik het volgende bericht op de website van de dierentuin. Klasse, zoals men in Rheine nieuwe dieren via de website introduceert en de duidelijke bewoordingen waarin mogelijkheden en onmogelijkheden van een dierentuin worden aangegeven:

Op bezoek bij Devi in Naturzoo Rheine, 28 november 2011

"Fiete verstärkt das Robben-Team

Ein neuer Seehund ist eingetroffen. Fiete ist sein Name, zwei Jahre alt ist er, und geboren wurde er im Zoo Rostock, von wo er am 17. November abends nach mehrstündiger Fahrt eintraf.

Fiete wird das Seehund-Team verstärken und auch verjüngen. Es ist offensichtlich, dass Susi und insbesondere Robby mit nunmehr über 35 Jahren wirklich sehr alte Seehunde sind. Entsprechende Anzeichen wie zunehmende Erblindung kann man nicht ignorieren, und man muss sich realistisch damit auseinandersetzen, dass auch beliebte Tierpersönlichkeiten nicht unsterblich sind. Entsprechend muss eine mittelfristige Tierbestandsplanung erfolgen, so dass eine in der Altersstruktur und Geschlechterzusammensetzung ausgewogene Robben-Gruppe fortbesteht.

Fiete ist nicht nur vollkommen blutsfremd zu den Rheiner Seehunden, die neben den beiden Veteranen auch noch die im Jahr 2002 hier geborene Hannah und die sechsjährige, aus Duisburg stammende Lilo umfassen. Er ist auch schon gut trainiert, so dass er sicher bald seinen Stammplatz bei den Vorführungen zu den Fütterungszeiten finden wird - und natürlich auch in der Gunst der Zoobesucher und Seehundfreunde."

Op bezoek bij Devi in Naturzoo Rheine, 28 november 2011

Gegenüber warteten die Pinguine auf Futter. Sie rührten sich nicht vom Fleck, als wären sie festgenagelt worden. Auf dem Weg zu Devi trafen wir zufällig einen Bärentierpfleger. Ihm gaben wir die Nüsse und die Taue. Er war erstaunt, das ist bisher in diesem Zoo noch nicht passiert. Aber er wollte die Sachen an die drei Bären verteilen. Jeder wird extra in seinem Gehege gefüttert. Auch wenn Devi sich mit Franz wunderbar versteht, so ist der Futterneid nicht wegzudenken.

Op bezoek bij Devi in Naturzoo Rheine, 28 november 2011

FotoserieDevi
Een fotoserie van 33 beelden (opent in een nieuw venster).

Dann standen wir vor der riesigen Lippenbärenanlage. Berg und Tal, ein Klettergerüst mit mehreren Etagen. Nur einen von den Bären sahen wir nicht. Wir riefen einige Male Devis Namen und siehe da, die Prinzessin gab sich die Ehre. Nicht allzu lang, es war wohl etwas zu kühl. Doch die Bären und auch die anderen Tiere können immer in die Innengehege. Alles ist offen - wunderbar.

Het grote berenverblijf dat Nanni hierboven beschrijft, heeft in 2010 terecht de 'Biber'-prijs van het Berufsverband der Zootierpfleger e.V. gekregen. Aardig is hier nog even toe te voegen, dat aan de rand van het verblijf een klein huisje staat waarin dieren leven die als voedsel voor de lippenberen dienen. Of die voedsel produceren, zoals bijvoorbeeld de bijen. Devi heeft in Naturzoo Rheine zelfs een eigen (onbezoldigde) imker!

Op bezoek bij Devi in Naturzoo Rheine, 28 november 2011

Als Devi in ihrer Höhle war beschlossen wir, etwas essen zu gehen. Die Kantine ist richtig gemütlich. Am Tag zuvor gab es einen Weihnachtsbasar. Die Pfleger hatten gebastelt und der Erlös sollten den Eulen und Uhus zugute kommen. Wir kauften natürlich auch etwas, war ja Ehrensache. Gut gegessen und getrunken haben wir auch.

Irgendwann zog es uns aber wieder nach draussen. Wir wollten noch einmal zu Devi und die Runde durch den Zoo fortsetzen. Devi liess sich aber nicht mehr blicken. So gingen wir langsam zurück und hörten von weitem ein lautes Gekreische. Oh je, haben wir gedacht, die Affen prügeln sich. Weit gefehlt, es waren Varis - rot und schwarz. Sie sassen alle auf ihrem Platz und gaben in gewissen Abständen so laute Töne von sich, dass ein Marktschreier auf dem Hamburger Fischmarkt erblasst wäre. Ganz friedlich sahen sie aus.

Op bezoek bij Devi in Naturzoo Rheine, 28 november 2011

Wir hielten uns weiter links und trafen auf ein begehbares Affengehege. Kleine und grosse Berberaffen. Ein Familie mit Kind kam gerade dort heraus. Der kleine Junge war ganz aufgeregt. "Ein Affe ist meiner Mama auf die Kapuze gesprungen" ... och, och, och. Also ersparten wir uns den Gang dadurch, denn wir waren mit Taschen sprichwörtlich vollbeladen. Dann kamen wir an das Gehege der Trampeltiere und gingen weiter zum Streichelzoo. Gegenüber der Ziegen waren Nasenbären zu sehen, auch sie konnten sich verdrücken.

Langsam wurde es Zeit, an den Heimweg zu denken. Wir waren alle einer Meinung, dass dieses ein wunderschöner kleiner Zoo, mit verhältnismässig vielen Tieren ist. Auch das Personal, egal ob an der Kasse, in der Kantine oder die Pfleger, alle waren sehr freundlich und beantworteten geduldig unsere Fragen. Übrigens hat dieser kleine Zoo im Jahr ca. 250.000 Besucher, das ist doch schon was. Wir kommen auf jeden Fall wieder. Es war ein rundum gelungener Tag.

En zo eindigde een aangenaam bezoek aan de kleine, maar fijne dierentuin van Rheine. Een bezoek dat we volgend jaar, Nanni schreef het al, zeker nog eens zullen herhalen!

Met hartelijke dank aan Nanni voor het uitgebreide verslag! | Mit herzlichen dank an Nanni für ihre ausführliche Bericht!

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